Die Menschheit pumpt so viel Grundwasser aus dem Boden, dass sich dadurch die Erdachse um vier Zentimeter pro Jahr verschiebt. Außerdem hat das Grundwasser den Meeresspiegel um sechs Millimeter steigen lassen. Die schlimmsten Entnahmen finden im Westen der USA und in Indien statt.
Als ich nach einer Nacht an der Tanke Bombs Away suchte, stieß ich auf ein neues Stück von Kanye West – BOMB.
Ich binde es nicht ein, weil es so lächerlich erbärmlich ist, dass man es wohlwollend als Shitpost bezeichnen könnte: Er hat seine zwölf- und sechsjährigen Töchter gemeinsam mit Yuno Miles rappen lassen, der für seine Nonsens-Antiwitze berüchtigt ist (Yo mama so fat she got no ankles). Das Video ist ein Zusammenschnitt von Szenen aus Tesla-Werbespots und aus Mario Kart, mit KI überarbeitet. An den Kommentaren kann man die Verzweiflung der Fans ablesen – wahrscheinlich hat Wests Lachgas-Abhängigkeit ihm endgültig das Hirn zerfressen.
imagine showing this to someone who has never heard of kanye before and telling him that he has 24 grammys
Aber man soll ja immer auf das Positive blicken … das ist in diesem Fall der Beat und vor allem Wests Autotune-Summen, das an seine frühen Stücke aus der 808s & Heartbreak-Ära erinnert.
Meine Suche hat mich dann zu diesem Video geführt, für das jemand KI-gestützt allen Rap entfernt, aber das Summen drin gelassen hat.
Achtung: Keinen Herzinfarkt kriegen, wenn bei 1:28 ein Satz seiner Tochter drin geblieben ist!
Dieses Malheur mit einem chinesischen Roboter ging gerade viral:
Der Herr links hat seine Bewegungen an den Roboter gekoppelt. Der hat aber eine andere Gewichtsverteilung/Trägheit als ein Mensch, und kann die Bewegungen nicht exakt nachahmen – sonst würde er das Gleichgewicht verlieren und hinfallen. Deshalb folgt die Orientierung des Roboters dem Mensch nicht präzise; insbesondere bei schnellen Bewegungen … und das Model tritt sich mit dem Roboter selber in die Eier.
An Motion Capture gekoppelte Roboter sind nichts Neues – tatsächlich ist das die häufigste Täuschungsmasche westlicher Firmen mit KI-Robotern, die dann tatsächlich bloß von jemand ferngesteuert werden. Elon Musks Roboter sind beispielsweise alle ferngesteuert.
Dabei treten sich die Bediener nicht unbedingt selber die Klöten platt, aber die Aussetzer sind nicht minder dämlich. Bei diesem Tesla-Event etwa musste wohl ein Operator schnell sein VR-Headset abnehmen und schrottet dabei den Roboter:
NDR vor einigen Wochen so: Zwei Personen könnten in Vollzeit könnten das halbe Internet von Kinderpornografie reinigen. Das BKA möchte das aber schlicht nicht machen.
Zwei Wochen später: Erneuter Versuch, Vorratsdatenspeicherung anlasslose Massenüberwachung einzuführen, denn
Bei Kinderpornografie, Online-Betrug und strafbarem Hass im Netz gilt bisher: Täter kommen viel zu oft davon.
Ach! Warum wohl?!
Die Idee ist so alt, dass wir schon in der Schule dagegen demonstriert haben.
In Deutschland wurde die Vorratsdatenspeicherung zwar mehrmals als Gesetz verabschiedet, aber nie großflächig umgesetzt (weil sie gegen unsere Grundrechte verstößt). 2017–2018 hatten einige Telekommunikationsanbieter, etwa die Telekom, eine freiwillige Vorratsdatenspeicherung realisiert. Ihr könnt ja mal die Statistiken prüfen, ob sich die Strafverfolgung in diesem Zeitraum irgendwie davon profitiert hat.
Der Preis für die Verkalkulation des Jahres geht an … die Schweiz:
Die geplante Beschaffung von 36 Tarnkappenjets für die Schweiz gerät ins Wanken. Das Budget von 6 Milliarden Schweizer Franken reicht nicht mehr aus.
[…]
Die Schweizer Behörden gingen offenbar davon aus, dass es sich bei der vereinbarten Summe um einen Festpreis handelte. Die US-Seite widersprach dem jedoch und verwies auf Inflation, gestiegene Rohstoffpreise und andere Kostenfaktoren.
Nun sind die Verträge aber schon unterschrieben. Die Schweiz versucht nun, weniger Jets abzunehmen, um im Kostenrahmen zu bleiben.
Bei der Auswahl 2021 hatte sich die F-35A gegen die Boeing F/A-18E/F Super Hornet, die französische Rafale und den Eurofighter Typhoon durchgesetzt. Ironischerweise wurde das amerikanische Modell damals vom Bundesrat als wirtschaftlichste Option gepriesen. Schweizer Medien zitierten Insider mit der Aussage, man könne für das Budget mehr F-35 beschaffen als von den Konkurrenzmodellen.
Die Konkurrenzmodelle Typhoon und Rafale wären nicht nur komplett europäische Systeme gewesen, sondern Airbus und Dassault werben auch damit, dass sie die Produktion in die jeweiligen Abnehmerländer verlegen, um die Wirtschaft des Käufers zu stärken.